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Panorama-Aufnahme Wegberg mit Burg Wegberg, Forum, Wegberger Mühle, Rathaus und Pfarrkirche St. Peter & Paul, Foto: Heinen
News & Views 2026
Regionales
Aktuelles - Termine - Neuigkeiten
(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Oktober 2026
Info - 29.10.2026 - Presse: Rheinische Post / rp-online.de
Serie Erkelenz im 20. Jahrhundert
Die Stadt wächst mit Industrie und Infrastruktur
Eine Ansichtskarte der „Bohr“. Foto: Archiv HeimatvereinSerie | Erkelenz · Elektrizität, Wasser, Abwasser und Gas verändern Erkelenz; zugleich wachsen Industrie und Wohnungsbau. Der Erste Weltkrieg bringt Mangel und Verluste, die Krisenjahre folgen. Günther Merkens vom Heimatverein der Erkelenzer Lande blickt zurück.
Von Günther Merkens
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ahnte keiner, was in diesem Jahrhundert in der Welt, in Deutschland und natürlich auch in Erkelenz geschehen würde. Es begann ein Jahrhundert, das bahnbrechende Veränderungen, aber auch Krieg und Zerstörung und den Menschen viel Leid brachte. Zunächst beleuchten wir hier die Ereignisse bis 1932.
Nachdem schon 1897 die Elektrizität nach Erkelenz kam, kamen 1900 eine zentrale Trinkwasserversorgung, 1910 ein Abwassersystem und 1928 eine Gasversorgung hinzu. Wichtig für die Entwicklung der Stadt war insbesondere, dass die 1897 noch Erkelenz gekommene Internationale Bohrgesellschaft sich zu Beginn der 20. Jahrhunderts voll entwickelte. Offiziell war Erkelenz seit 1902 Hauptsitz des Unternehmens. In dieser Zeit begann Gründer und Maschinenbaupionier Anton Raky, auf eigene Rechnung Bohrungen vorzunehmen, zunächst in Deutschland und zunehmend in Osteuropa. Die bei der IBG hergestellten Bohrtürme und das von ihm entwickelte und patentierte Bohrverfahren wurden selbst genutzt und nicht an andere Bohrunternehmer abgegeben. Die Mitarbeiterzahl der IBG stieg ständig, so wurden im Jahre 1906 in seiner großen Fabrikanlage in Erkelenz 70 leitende Angestellte und 355 Arbeiter beschäftigt. Auf den Bohrtürmen im In- und Ausland waren mindestens noch weitere 500 Personen tätig.
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Info - Do. 22.10. 19:00 Uhr - Stadtbücherei Erkelenz - Ausstellungseröffnung
„Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Erkelenz Elke Bodewein hatte mit Unterstützung der Stadtbücherei über die „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ die Ausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ für vier Wochen ausgeliehen. Zur Eröffnung der Ausstellung in die Stadtbücherei hatte sie für den 22.10.2026 eingeladen und zahlreiche Interessierte waren der Einladung am Donnerstag Abend gefolgt.

Referentin Maria Sprenger und Gleichstellungsbeauftragte Elke Bodewein
Foto: Hermann-Josef Heinen / Historischer Verein Wegberg
Nach der Begrüßung und Eröffnung der Ausstellung durch den Ersten Beigeordneten und Kulturdezernenten der Stadt Erkelenz Dr. Hans-Heiner Gotzen hielt Maria Sprenger als Projektkoordinatorin NRWeltoffen für den Kreis Heinsberg ihren Impulsvortrag zum Thema "Frauen im Widerstand" und gab an ausgewählten Beispielen Einblicke in die persönlichen Geschichten der Frauen. Ihr Vortrag wurde von Elke Bodewein mit einem kleinen Präsent gewürdigt.
Anschließend konnten die Besucher die zahlreichen (36!) Ausstellungstafeln im Erdgeschoss wie auch auf der ersten Etage in Augenschein nehmen, wobei sich viele Gespräche ergaben.

Als Begleitpublikation hat die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand einen Katalog zur Ausstellung herausgegeben:
Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, Berlin 2024, 200 S.
Für weitere Informationen hat die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand eine Website im Angebot:
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April/Mai 2026
Info - 29.05.2026 Pressebericht in der Rheinischen Post
700 Jahre Erkelenz
Zwischen Feuerkatastrophe und Reformation
Überreste der Stadtmauer sind in Erkelenz bis heute sichtbar – hier in der Mobilstation an der Ostpromenade. Foto: Christos PasvantisErkelenz · Das 16. Jahrhundert brachte in Erkelenz einen verheerenden Brand mit sich – und einen höchst prominenten Besucher. In dieser Zeit gebaute Prunkstücke finden sich bis heute in der Stadt. Günther Merkens vom Heimatverein der Erkelenzer Lande blickt zurück.
Nachdem wir in der vorherigen Folge über Erkelenz im 15. Jahrhundert berichtet habe, folgt nun das 16. Jahrhundert. Wichtigster Chronist aus dieser Zeit bleibt Mathias Baux.
Die mittelalterliche Stadt entwickelte sich gut weiter und war eine bedeutende Stadt im Gelderland, insbesondere auch durch ihre Lage als Grenzfestung zum Jülicher Land. Deshalb war es wichtig, den im 14. Jahrhundert begonnenen und im 15. Jahrhundert weitergeführten Bau der Stadtbefestigung fertigzustellen. Dies geschah im Jahre 1514 mit dem Bau des letzten der vier Stadttore, dem Bellinghovener Tor. Damit war die Stadtbefestigung fertig und Erkelenz war als geldrische Exklave im Jülicher Land ein wichtiges Bollwerk an der Grenze.
Die Stadtbefestigung hatte außer den vier Torburgen, dem Brücktor, dem Bellinghovener Tor, dem Maartor und dem Oerather Tor, noch 14 Mauertürme. Die Tore, Türme und Mauern waren aus Backsteinen gebaut, die Mauern mit Schießscharten versehen und mit Zinnen gekrönt; zur Stadtseite hin war oben an der Mauer ein Wehrgang. Außen war die Stadt mit zwei Wassergräben umzogen, die durch einen mit Gestrüpp bewachsenen Erdwall getrennt waren. Die Wallanlage war etwa 40 Meter breit, die Stadtmauer war insgesamt 1600 Meter lang. Heute erinnern nur noch Reste der Burg und der Stadtmauer sowie die Promenaden an die einstige Stadtbefestigung.
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Pressebericht im Lokalboten am 30.04.2026
Die Schlacht bei Dahlen 1568 – ein Vortrag
Termin: Mittwoch, 6. Mai 2026, 19.00 Uhr, Rittersaal, Museum Schloss Rheydt
Die Schlacht von Dahlen steht im größeren Zusammenhang des "spanischen Jahrhunderts" am Niederrhein, in Mönchengladbach selbst ist dieses Ereignis heute kaum im kollektiven Bewusstsein verankert. Dabei begann hier, am 25. April 1568, eine Epoche von weitreichender historischer Bedeutung: der Achtzigjährige Krieg zwischen den (nördlichen) Provinzen der Niederlande und dem spanischen Weltreich – ein Konflikt, der bis 1648 andauerte und sich mit dem Dreißigjährigen Krieg überschnitt.
Im Raum zwischen Holt, Pongs, Dorthausen und Rheindahlen trafen die Truppen der spanischen Krone auf die Streitkräfte der aufständischen Niederlande unter Wilhelm von Oranien. Der Ausgang der Auseinandersetzung war eindeutig: Die spanischen Verbände konnten den Sieg für sich entscheiden, während Oraniens Truppen unterlagen.
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> Rückblick
Region
Info - 28.04.2026 - Pressebericht in der Rheinischen Post
Erkelenz im 15. Jahrhundert
Wechselnde Herrscher, florierende Wirtschaft
Der Heimatverein der Erkelenzer Lande hat die mittelalterliche Stadt für einen Film animiert. So soll sie damals ausgesehen haben. Foto: Heimatverein der Erkelenzer LandeErkelenz · Im 15. Jahrhundert wuchs Erkelenz stetig – trotz ungeklärter Machtverhältnisse. Günther Merkens vom Erkelenzer Heimatverein erklärt, wie das die Stadt prägte und welches beeindruckende Bauwerk noch heute sichtbar ist.
Nachdem wir im ersten Bericht auf die Erkelenzer Stadtwerdung im 14. Jahrhundert geblickt haben, schauen wir nun ins 15. Jahrhundert. Wie immer ist die Chronik von Mathias Baux dazu eine wichtige Quelle.
Die politische Zugehörigkeit der Stadt war seit den vorherigen Jahrhunderten aufs Engste mit dem Herzogtum Geldern verknüpft. Dessen wechselreiche Geschichte spiegelt sich auch in der Landesherrschaft von Erkelenz wider.
Die Herzöge von Geldern waren seit dem 13. Jahrhundert die Landesherren in Erkelenz. Als diese gegen Ende des 14. Jahrhunderts ausstarben, übernahmen zunächst die Herzöge von Jülich das Herzogtum Geldern und damit auch Erkelenz. Als auch dieses Herrschergeschlecht im Jahre 1423 mit Herzog Reinalds Tode erlosch, fiel Geldern und damit auch Erkelenz an Graf Arnold von Egmont.
Von da an herrschten ständig Streitigkeiten zwischen Jülich und Geldern um den Besitz des Herzogtums Geldern, die über ein Jahrhundert dauerten und in denen Erkelenz als Grenzstadt zwischen beiden Herzogtümern besonders zu leiden hatte.
Im Jahre 1473 kam Erkelenz an Karl den Kühnen von Burgund. Sechs Jahre später, im Sommer 1476, war Karl der Kühne, der sich auf seinen Kriegszügen gegen Lothringen befand, persönlich in Erkelenz und nahm die Huldigungen der Bürgerschaft entgegen. Baux erwähnt in seiner Chronik, dass die Stadt dem Gast ein Ehrengeschenk überreichte, „u.a. rumänischen Wein und Süßgebäck, wie es sich gehört“.
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März 2026
Pressebericht im Lokalboten am 13.03.2026 über den Ansturm bei der Premiere des Filmprojekts "Schwalmgeschichte(n)" in der Achim-Besgen-Halle in Schwalmtal.
Schwalmgeschichte(n)
Aus der Region - Von Klaus Kawasch

Foto: Helmuth Elsner, Filmteam Schwalmgeschichte(n)
Ein Gastbeitrag von Klaus Kawasch, Historischer Verein Wegberg e.V.
Am 5. März 2026 wurde der Film Schwalmgeschichte(n) in der Achim-Besgen-Halle in Schwalmtal uraufgeführt. Die Premiere dieses Films übertraf alle Erwartungen in einem Maß, die sich vorher niemand vorstellen konnte. Weder das Team, das dieses Projekt realisiert hat, noch die Gemeinde Schwalmtal.
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Februar 2026
Pressebericht in der Rheinischen Post über die Ausstellung "Archäologie im Rheinland 2025 im LVR-Landesmuseum Bonn
Archäologie am Tagebau
Funde aus Lützerath im Landesmuseum
26.02.2026 · 05:10 Uhr
Von Hermann-Josef Heinen und Christos Pasvantis

Archäologen graben im Bereich um das abgebaggerte Lützerath am Tagebau Garzweiler. Foto: LVR
Erkelenz · Ausgrabungen rund um das ehemalige Dorf am Tagebau belegen, dass hier bereits vor Tausenden Jahren Menschen lebten. Lützerath war 2023 zur Braunkohlegewinnung abgerissen worden.
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Januar 2026
19.01.2026 - WDR Lokalzeit aus Düsseldorf - Geschichten über die Schwalm
> Bitte das Vorschaubild anklicken > auf der WDR-Seite "Lokalzeit aus Düsseldorf" nach unten scrollen > dort den Clip "Geschichten über die Schwalm" anklicken und > auf Vollbild klicken.
Video "Geschichten über die Schwalm" (5:24 Min.) Verfügbar bis 19.01.2028, WDR
Historischer Verein Wegberg e.V. - 2025 - Letzte Änderung: 20.01.2025

