Historischer Verein Wegberg e.V.
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Panorama Wegberg mit Burg, Forum, Wegberger Mühle, Rathaus, Pfarrkirche St. Peter & Paul

Überlegungen zu einem neuen Digital-Projekt unter dem Arbeitstitel:
"Berker Notizen"
Mit dieser neuen Rubrik wollen wir versuchen, an unsere Publikationsreihen "Berker Bote" und "Berker Hefte" anzuknüpfen und diese digital fortzusetzen. Wir können und sollten die derzeitigen Einschränkungen gemeinsam produktiv nutzen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass es bei vielen Heimatforschern und Ortskundigen reichlich Material in den Schubladen und Ordnern zu finden gibt. Wir stellen diese Rubrik für eine digitale Sammlung Ihrer Beiträge zur Verfügung und wir würden uns freuen, wenn Sie sich bei den "Berker Notizen" rege beteiligen.

Wegberg / Bissen, 4. Oktober 2021
Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Kulturring Wegberg können wir hier einen neuen Beitrag präsentieren, der aktuell beim Wettbewerb der Wegberger Literaturtage 2021 eingereicht worden war.

Frau Hildegard von Contzen erinnerte an ein beeindruckendes Ereignis aus der Zeit ihrer Kindheit, das sich tief in ihr Gedächtnis verwurzelt hat. Sie wohnte zu der Zeit mit ihren Eltern in Bissen auf der  Straße "Zur Lohmühle".

Zeichnung der Lohmühle
von Horst Jungbluth (1989)
nach einer Fotografie
von Maria Billmann
Eine Erinnerung an die Lohmühle in Wegberg-Bissen

von Hildegard von Contzen

Das genaue Datum erinnere ich nicht mehr. Es muss Anfang der 1960er-Jahre gewesen sein, ein heißer Sommertag in den Ferien. Es folgte eine warme Nacht, in der die Fenster geöffnet blieben. Ich mag so zehn oder elf Jahre alt gewesen sein. Aus dem Schlafzimmer meiner Eltern blickte man auf die Mühle. In jener Nacht stand die Balkontüre offen.
Wegberg / Beeck 13. Juni 2021
Nachtrag zum

Am 10. Juni 1951 wurden die Glocken feierlich geweiht, in den folgenden Tagen hochgezogen, um am 14. Juni 1951 zu ersten Mal geläutet zu werden - zunächst per Hand.
Der folgende Bericht von Hedwig Klein wurde bereits im Pfarrbrief Juni 2021, S. 13 veröffentlicht. Er stützt sich auf einen Artikel von Walter Symes, anlässlich des Jubiläums "525 Jahre St. Sebastianus Schützenbruderschaft e.V. Beeck aus dem Jahre 1988.

Das "Foto des Monats Juni 2021": Montage der neuen Glocken 1951
in Beeck
Neue Glocken in Beeck, Holtum und Kipshoven

Von Hedwig Klein

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg hatte man in Beeck den Plan gefasst, weitere Glocken für die damalige Pfarrkirche und auch für die beiden Kapellen Holtum und Kipshoven anzuschaffen.

Weil die Kapellen im Krieg  - bis auf einige Fensterschäden  - weitestgehend unversehrt geblieben waren  und auch der hohe Kirchturm in Beeck nicht zerstört worden war, wurde aus Dankbarkeit dieser Gedanke 1947 wieder aufgegriffen und mit der Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher / Westf. über die Anschaffung  der Glocken erfolgreich verhandelt. Der damalige Beecker Pfarrer Plum war der „Motor“ dieser Bemühungen. Innerhalb von 14 Tagen sammelte er bei einem Rundgang durch alle Dörfer, die der Pfarre Beeck angehörten, 100.000 RM.

Wegberg, 2. Mai 2021
Foto des Bügel-Clubs Dorenburg e.V. bei der Bügelmeisterschaft 2013
Die Sonntagsfrage: "Wie ansteckend ist das neue "Bügel-Virus"?"

Offensichtlich infiziert durch das Video "Das Bügelspiel", das ab am 27. April 2021 im 'Heim@kino' zu sehen war, hat sich eine Reihe von Mitgliedern und ortsgeschichtlich interessierten Bürgern gemeldet, um das Thema "Bügeln" mit ihren Ergänzungen aus dem Wegberger Raum mit Leben zu füllen.
Dies war zunächst Vorstandsmitglied Klaus Bürger, der sich wieder an seinen Artikel im 'Berker Boten' Nr 15 erinnerte, gefolgt von Hans und Marita Langerbeins, die auf den Artikel im Heimatkalender 1982 hinwiesen. Dietmar Schmitz schickte ein Foto von der Bügelbahn in Leloh und wies auf die rege Nutzung hin. Klara Schlömer konnte ergänzen, dass es nicht nur in Leloh, sondern auch im benachbarten Fischeln eine Bügelbahn gäbe.
Herzlichen Dank auch an Helmut Beurskens vom "Bügel-Club Dorenburg e.V.", der in einem längeren Telefonat viele Hinweise beisteuerte.

Wegberg, 23. April 2021
Der "Ubier"-Findling in der Wegberger Fußgängerzone - demnächst hoffentlich ohne Vierbeiner-Spuren
Der "Ubier-Findling"
am Wegberger Markt
Wie Sie bereits am 16. April auf unserer Seite "Foto des Monats" lesen konnten, war den Damen der Markt-Initiative ein so genannter "Markt-Stein" aufgefallen und sie erkundigten sich nach dem Anlass seiner Aufstellung.
Auf unsere "Sonntagsfrage" vom 18. April erhielten wir aufschlussreiche Informationen aus der Wegberger Bevölkerung, von noch lebenden "Ubiern" und deren Unterstützern sowie aus den "gut unterrichteten Kreisen", wie Folkmar Pietsch, damals Redaktionsleiter bei der Rheinischen Post und Thomas Düren vom Stadtarchiv.
Um es gleich vorwegzunehmen: Der Findling ist keine Hinterlassenschaft des germanischen Stammes der Ubier. Zwar verweist Adolf Vollmer in seiner Geschichte der Gemeinde Wegberg (1912) auf die germanische Besiedlung (S. 17ff.): "Die Gegend war Grenzland zwischen den alten germanischen Volksstämmen der Ubier und Tungerer mit den Hauptstädten Colonia Agrippina, dem heutigen Cöln und Tungeren (Tongeren) - Die römischen Ziffern auf dem Findling geben da eine eindeutige Auskunft.
Wegberg, 11. April 2021
Prinz Philip im Jahr 1974 ganz links, RP-Redakteur Folkmar Pietsch ganz rechts. Foto: RP-Archiv
Prinz Philip in Wegberg – Redakteur erinnert sich an besonderen Moment
Besondere Erinnerung
Als mir Prinz Philip einst auf die Füße sprang
WEGBERG Der Tod von Prinz Philip bewegt in diesen Tagen viele Menschen. Für den langjährigen Leiter der Lokalredaktion in Erkelenz, Folkmar Pietsch, gibt es eine ganz persönliche Geschichte, die ihn mit dem nun verstorbenen Ehemann der Queen verbindet – und zwar aus dem Jahr 1974.
Folkmar Pietsch berichtet:

Im Mai 1974 war Prinz Philip auf dem NATO-Flugplatz Wegberg-Wildenrath der Royal Air Force zu Gast. Ich begleitete den Besuch als Reporter. „Für Prinz Philip strahlende Sonne“ titelten wir am 18. Mai. Der Gemahl der britischen Königin steuerte damals selbst den roten Hubschrauber der königlichen Luftflotte nach Wegberg – und er setzte mit „militärischer Pünktlichkeit“ auf, heißt es in meinem Bericht von damals.

Wegberg, 27. Dezember 2019
Wegberg, aufgeteilt in einen geldrischen und einen jülichschen Teil. Kartenausschnitt von 1801
(Archiv Historischer Verein Wegberg)
Ein historisches Datum: 1. Januar 1820
Vor genau 200 Jahren, im Januar des Jahres 1820, fiel eine verwaltungsmäßige Grenze, die Wegberg seit Jahrhunderten in zwei Teile getrennt hatte.
Diese Grenze zwischen den früheren Herzogtümern Geldern und Jülich verlief mitten durch Wegberg.

An dieses vielen Wegberger Einwohnern unbekannte Jubiläum möchte der Historische Verein Wegberg erinnern. Im Laufe des Jahres 2020 wird mit weiteren Veranstaltungen noch näher auf dieses historisches Datum eingegangen.
Vor 200 Jahren: Vereinigung der Gemeinden in Wegberg
Eine Grenze ohne Schlagbaum zwischen dem geldrischen und jülichschem Wegberg
Von Dietmar Schmitz und Wilhelm Plate


Berlin, Kerkrade/Herzogenrath und Wegberg: Alle Orte haben eines gemeinsam: Sie sind oder waren geteilt. Berlin war bis vor drei Jahrzehnten in einen kommunistisch geprägten Ostteil und in einen demokratisch-freiheitlichen Westteil geteilt. Kerkrade und Herzogenrath wurden durch den Vertrag von Aachen 1816 getrennt. Die Grenze zwischen den Niederlanden und Preußen verlief über die gemeinsame Hauptstraße. Erst durch das 1985 verabschiedete Schengen-Abkommen fielen die Grenzkontrollen fort.

Und was war in Wegberg? > mehr...

Wegberg, 13. Januar 2018

Info & Anfrage
Entwicklung der Gasversorgung im Raum Wegberg

Bislang haben wir uns auf der Website kaum mit der Entwicklung von Handel, Gewerbe und Industrie beschäftigt. Hierzu gehört auch die Entwicklung der Versorgung mit Strom und Gas im hiesigen Raum.
Ein Auszug aus "Die Versorgung von Kommunen mit Wasser, Gas und elektrischer Energie", von Horst A. Wessel, Düsseldorf, S. 49 ff. könnte einen Ansatz liefern.

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Wegberg / Rath-Anhoven 02.10.2017
Das Kapellchen einsam auf weiter Flur, um 1900, Foto: privat - und heute!
Das Rochus-Kapellchen in Wegberg/Rath-Anhoven im Interview
Eine besondere Form der Dokumentation und Präsentation eines Denkmals mittels einer etwas anderen "Zeitzeugen-Befragung"
Am 2. Oktober 2017 wurde die Rochus-Kapelle in Rath-Anhoven 300 Jahre alt. Hierzu ein Beitrag von Hermann-Josef Heinen, der sich mit der 300-jährigen Geschichte und der aktuellen Situation des Rochus-Kapellchen in Rath-Anhoven beschäftigt hat.

300 Jahre St. Rochus-Kapellchen in Rath-Anhoven

1717 DEN 2  8ToBRIS - 2. Oktober 2017

Von Hermann-Josef Heinen


H: Wie ich sehe, werden Sie in Kürze 300 Jahre alt.

K: Herrje! – 300 Jahre soll ich alt sein? – Wie kommen Sie denn da drauf? – Ach ja, die „1717“ über meiner Eingangstüre. Aber warum möchten Sie eigentlich wissen, wie alt ich wirklich bin. Wenn man so alt geworden ist, schöne Zeiten erlebt hat, schlechte Zeiten überlebt hat, kommt es auf ein paar Jährchen nun wirklich nicht an. Ihr Menschen wollt immer alles genau wissen – naja, vielleicht ist das ja auch gut so. Ich versuche mal, ein paar Erinnerungen aus meinem morschen Putz herauszukratzen. Aber um die genauen Jahreszahlen sollen sich gefälligst die Herren und Damen vom Denkmalschutz, Stadtarchiv und Historischen Verein kümmern.

Weiterlesen: > 300 Jahre Rochus-Kapellchen in Wegberg/Rath-Anhoven

Historischer Verein Wegberg e.V. - 18.02.2021 - Letzte Änderung: 01.11.2021

Historischer Verein Wegberg e.V.
Rathausplatz 21, Wegberger Mühle, 41844 Wegberg
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